Interview mit Coach Alexander Kaiser

Heute stelle ich Euch mal meinen Coach, Alexander Kaiser, von Training für Alle vor. Er betreut mich gerade auf dem Weg zu meinen Saisonhighlight, der Challenge am Walchsee, in wenigen Wochen. Viel Spaß beim Kennenlernen!
Hallo Xander, seit fast einem Jahr bist du nun mein Coach. Wir kennen uns schon ein bisschen, aber die anderen noch nicht. Deshalb wäre es schön, wenn Du Dich kurz vorstellen magst.
Hallo, mein Name ist Alexander Kaiser, 48 Jahre alt und lebe in einem beschaulichen Örtchen nahe Stuttgart. Ich bin seit nun schon über 20 Jahren begeisterter, aktiver Ausdauersportler mit der Liebe zum Triathlon. Diese langjährige Erfahrung und die Freude am Ausdauerport, haben mich dazu bewogen meine Trainingsagentur „Training für Alle“ ins Leben zu rufen. 
Ich betreue dort Ausdauersportler, hauptsächlich in Form von Trainingsplänen, was mir große Freude bereitet.
Wie schon gesagt, bietest Du Online Coaching an. Wie sieht das aus und für wen ist das geeignet?
Geeignet sind die Pläne im Prinzip für Jede(n), egal ob man seine Fitness verbessern, abnehmen, neue Bestzeiten erzielen oder gar einen IRONMAN-Triathlon ins Ziel bringen möchte. Nach einem kurzen Kennenlernen per Mail oder Telefon und dem zusätzlichen ausfüllen eines „persönlichen Datenblattes“, dort geht es natürlich um den aktuellen Trainingslevel, Ziele und natürlich das Zeitmanagement, geht es auch schon los.
Auf Basis dieser Angaben erstelle ich dann einen Trainingsplan. Am Ende jeder Trainingswoche sendet der Sportler den Plan der vergangenen Woche ausgefüllt zurück. So stellen wir gemeinsam sicher, dass das Training perfekt zu den Anforderungen und dem entsprechenden Leistungsniveau passt. Der Plan läuft immer über 4 Wochen und verlängert sich dann automatisch. Von „Knebelverträgen“ halte ich nichts, der Athlet kann jederzeit aussteigen.
Wie lange machst Du das schon?
Ich coache nun seit 2012 und freue mich über viele schöne Erfolge meiner Sportler. Wie schon erwähnt, spielt dabei das Leistungsniveau keinerlei Rolle!
Was sind Deiner Meinung nach die größten Vorteile von Online Coaching?
Im Prinzip kann ich so Sportler auf der ganzen Welt betreuen. Egal ob im Trainingslager, Urlaub oder auf Geschäftsreise. Per Mail ist man in der Regel immer und überall erreichbar. 
Kann ich mit einem individuellen Trainingsplan mehr erreichen, als mit einem Plan aus dem Internet/Zeitschrift?
Viele Sportler und aktive Menschen müssen täglich Training, Job, speziell auch Schichtarbeit und Familie unter einen Hut bringen. Meine Trainingspläne berücksichtigen diese Problematik, gehen gezielt auf die persönlichen Bedürfnisse ein und bringen den Kunden an sein sportliches Ziel. Ein Plan von der „Stange“ kennt keine Arbeitszeiten und privaten Termine. Zudem kann ich blitzschnell auf jede Veränderung im Zeitmanagement des Athleten reagieren und den Trainingsplan sofort anpassen!
Was macht einen guten Coach aus?
Ein guter Coach weiss, dass die richtig geplanten Entlastungstage wichtiger sind als harte Tempoeinheiten 😉 Ebenso sollte er schon nach kurzer Zeit seinen Athleten kennen und genau wissen was ihm gut tut!
Du bist selbst aktiver Triathlet. Wie kam es dazu?
Mit Mitte 20 wollte ich mein Leben umkrempeln, vom rauchenden Partyhelden hatte ich die Nase voll. Sport hat mich schon als Jugendlicher begeistert und so habe ich damals mit dem Laufen begonnen und mir ein MTB zugelegt. Schnell erfolgte der erste Start bei einem Volkstriathlon und als ich zum ersten Mal als Fan beim Ironman in Roth war, hatte mich der Triathlonvirus gepackt!
Was ist für Dich der Reiz an diesem Sport?
Für mich liegt der Reiz darin, seine körperliche Leistungsfähigkeit auszuloten, zum anderen aber auch einfach die verschiedenen Sportarten zu genießen. Man ist bei Wind und Wetter draußen, genießt die Ruhe beim Training oder hat großen Spaß in der Gruppe.
Welche ist Deine Lieblingsdisziplin?
Da gibt es im Prinzip keine, ich liebe sie alle  🙂
Neben Trainingsplänen bietest du auch vegane Ernährungsberatung an. Wie kamst Du zur veganen Ernährung?
Im Alter von 40 Jahren ging es sportlich so langsam etwas „bergab“ und ich dachte mir, dem Alter geschuldet wäre das ja ganz normal. Dennoch wollte ich mich nicht damit abfinden und begann im Internet zu stöbern!Im Februar 2012 las ich erstmals von » Veganern « in den sozialen Netzwerken und war fortan wissbegierig. Ich informierte mich ausgiebig in Foren und las Berichte über Veganismus. Schnell legte ich mir mein erstes veganes Kochbuch zu. Ich wollte mein Leben verändern! Als ein Freund zu mir sagte » Stell Dir vor, es wandern Leichenteile durch deinen Verdauungstrakt « war für mich sofort klar, dass nur noch eine vegane Ernährungsweise für mich in Frage kommt. 
Wie wirkt diese sich auf Deinen Sport aus?
Innerhalb kurzer Zeit verspürte ich für mich unglaubliche Veränderungen, Wohlbefinden und Leistungssteigerungen! Ich habe nochmals abgenommen, schlief besser und regenerierte vor allem sensationell! Z.B. lief ich mit 45 Jahren neue Bestzeit im Halbmarathon und das mit keineswegs höherem Trainingsaufwand.
Welche Ziele verfolgst Du mit der Ernährungsberatung und an wen richtet sich dieses Angebot?
Ich möchte einfach den Leuten helfen das Optimum aus ihrem Körper herauszuholen. Selbstverständlich zählt hier auch der gesundheitliche Aspekt, ich persönlich war in den vergangenen 5 Jahren nur 1x mal ganz leicht erkältet. Zudem ist die pflanzliche Kost nicht nur ein Segen für den Menschen! 😉
Wenn ich jetzt als Leser neugierig geworden bin und mich für das Online Coaching und/oder die Ernährungsberatung interessiere, wie kann ich Dich kontaktieren?“
Am besten über das Kontaktformular auf meiner Homepage www.training-fuer-alle.de
Danke, lieber Xander, für das tolle und ausführliche Interview!

Trainingstagebuch #2

Und schon wieder ist eine aufregende Trainingswoche vergangen. Es gab wieder einiges an Training und leider nicht so tolles Wetter, um Euch mit schönen Bildern zu erfreuen.

Was stand an diese Woche?

Montag

Da ich am letzten Woche ordentlich Radkilometer in den Beinen hatte, hat mein freier Montag mit einem lockeren Lauf nach dem Frühstück begonnen. Abends ging es dann noch zum Schwimmtraining. Hier in München haben die Bäder zum Glück bis 23:00 Uhr offen, sodass man schön noch gegen 21/21:30 Uhr eine Einheit absolvieren kann. Ich hatte dabei so Spaß an den Schwimmsprints – fast unglaublich. Das Beste war dann, als ich einarmig einen Schwimmer vor mir auf der Bahn überholte – nicht, weil ich mich freue, dass andere langsamer schwimmen als ich, sondern weil ich so krasse Fortschritte beim Schwimmen gemacht habe.

Dienstag

Heute wäre eine Radausfahrt auf dem Plan gestanden, aber das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung. Generell gilt ja:

es gibt keine schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Jedoch ist es bei Dauerregen einfach zu gefährlich mit den dünnen Reifen. Als Alternative bleibt zum Glück ja noch die Rolle, wo man sich mit dem ein oder anderen YouTube-Video die Zeit vertreiben kann.

Und abends gab es noch ein besonderes Highlight aber dazu später mehr.

Mittwoch

Der erste Ruhetag der Woche.

Seit heute bin ich wieder täglich am Stabilität trainieren – jeden Morgen. Indem ich es in den Alltag integriere, habe ich keine Ausreden mehr dagegen. In Kürze folgt ein Blogbeitrag, wie so ein Stabitraining am besten aussieht.

Donnerstag

Vor der Arbeit stand ein langer Lauf an. Da ich früh los lief, fiel das Frühstück dementsprechend spärlich aus. Anschließend folgte ein langer aber schöner Lauf bei kühler Morgenluft über mehr als 21 km. Mein erster Halbmarathon des Jahres, wenn auch nur im Training.

Freitag

Freitag folgte der zweite Ruhetag der Woche.

Samstag & Sonntag

Das Wochenende war ich arbeitstechnisch sehr eingespannt, weshalb mir insgesamt wenig Zeit blieb. Das Wichtige war gerade diese wenige Zeit, dann zu nutzen. Statt einer Radausfahrt gab es deshalb wieder ein kurzes knackiges Intervalltraining auf der Rolle. Zudem stand noch eine Schwimmeinheit auf dem Plan.

 

Highlight der Woche:

Ich habe ein neues RENNRAD und ich bin so verliebt.

Es ist wunderschön geworden und ich freue mich schon so sehr auf die erste Ausfahrt damit! Natürlich gibts bald viele tolle Bilder damit.

Eure Mimi

 

Trainingstagebuch #1

Ab sofort möchte ich Euch an mehr an meinem Training teilhaben lassen, deshalb wird es jetzt immer nach jeder Trainingswoche einen Bericht von mir über mein Training geben.

und ich starte heute mit dem ersten Bericht:

Kurzes Update zur Übersicht: 

Mein Hauptwettkampf ist die Mitteldistanz bei der Challenge Walchsee am 3. Sept. 2017. Darauf ist mein wöchentliches Training ausgerichtet. Natürlich kommt vorher noch der ein oder andere Vorbereitungswettkampf dazu. Welche genau könnt ihr in meinem Blogpost zur Saisonplanung 2017 nachlesen.

Die Woche fing gut an…NICHT.

Sie sollte mit Schwimmtraining starten, aber das ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Genauso wie mein Handy in die Bustoilette.

Läuft bei mir…AUCH NICHT.

Okay, Handy desinfiziert und gerettet, Schwimmtraining nicht. Man kann halt nicht alles haben.

Dienstag war dann früh um sieben Uhr ein Nüchternlauf auf dem Plan. Ich als Nachteule hasse diese frühen Einheiten und muss einfach im Halbschlaf loslaufen, bevor mein Körper checkt, dass er Sport macht. That´s the plan! Dafür wurde ich mit einem Sonnenaufgang belohnt. Nach einem ausgiebigen Frühstück und Nickerchen gab es noch ne fast 3-stündige Radausfahrt. Ich liebe Radfahren!

Mittwoch war wohlverdienter Ruhetag.

Donnerstag endlich wieder Schwimmtraining. Schwimmen tue ich auch lieber spätabends als morgens – wen wundert´s?

Da mein Wochenende schon am Freitagmorgen begann und das Wetter nur Gutes versprach, bin ich Freitag und Samstag aufs Rad, natürlich Triathlonrad, gestiegen und hab meine neue Hood einmal mit 90km und dann zusammen mit meinen Mitbewohnern noch mal mit 75km erkundet.

Zum Abschluss der Woche der Woche stand noch ein langer Lauf an. Der lief trotz lädiertem Knie ganz gut. Damit war das Wochenpensum geschafft! Yeah!

Highlight der Woche:

Premiere für diese Saison: Der erste Radsturz. Es passiert einfach jedes Jahr, dass ich einmal nicht aus den Klickpedalen komme und umfalle… Einfach ein hoffnungsloser Fall, der zum Glück nur mit Schürfwunden büßen muss. Nicht schlimm, aber mega peinlich!

 

Freue mich auf die neue Woche und hoffe, Ihr habt Spaß an den Berichten.

Eure Mimi

Neue Saison – neues Glück!

Hallo und welcome back in der neuen Saison!

Nach einer längeren Pause kommt nun endlich wieder ein Blogpost von mir, um Euch wieder auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen.

 

Dazu habe ich gleich mehrere freudige News zu verkünden:

 

Anfang November bin ich gut erholt nach einem Monat Off-Season, Arbeitsplatz und Wohnsitzwechsel in die neue Saisonvorbereitung gestartet und habe mir dazu ebenfalls neue Unterstützung geholt. Ich „arbeite“ seit diesem Saisonbeginn nämlich mit einem neuen Trainer zusammen.

Xander von Training für Alle

begleitet mich trainingstechnisch seit dieser Saison. Ganz genau übernimmt er die Trainingsplanung und -gestaltung.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich zwar supertolle Trainingspläne für andere schreiben kann, aber bei mir selber war ich bisher entweder zu streng oder zu lasch oder beides. Jedenfalls war das nicht optimal. Deshalb habe ich mich entschieden, die Trainingsplanung in andere, fähige Hände abzugeben und mich voll auf mein Saisonziel konzentrieren zu können. (Welches das ist, erfahrt Ihr im nächsten Blogpost! Ich kann Euch verraten, dass es sich um eine Mitteldistanz handeln wird…) So bin ich also nach längerer Recherche auf Xander von Training für Alle gestoßen. Mir war wichtig, dass das Training mit meinen unregelmäßigen Arbeitszeiten vereinbar und so flexibel ist, dass auch kurzfristige Änderungen kein Problem darstellt. Auf Grund dessen habe ich mich auch für eine Online-Trainigsbetreuung entschieden, da alle Coachings vor Ort für mich meistens zeitlich nicht durchführbar sind. Zudem unterstützt Xander die vegane Ernährungsweise und ist selbst Ernährungsberater, was meiner Trainingsphilosophie sehr entgegen kommt.

Als Fazit nach den ersten vier Wochen kann ich sagen:

Es läuft super!

Ich fühle mich bei Xander sehr gut aufgehoben und zurück im Triathlontraining angekommen. Der Wiedereinstieg in das regelmäßige Training stand in den ersten Wochen im Vordergrund. Das ist mir mit viel Spaß und Motivation gut gelungen.

Wenn Euch interessiert, was ich trainingstechnisch so den ganzen Tag treibe, dann schaut mal auf Facebook unter Be the best Mimi oder Instagram be_the_best_mimi vorbei, folgt mir (wenn Ihr möchtet) und habt Spaß mit mir!

Ich freue mich auf Euch!

Eure Mimi

Trainingsupdate

Hier kommt ein kleines Lebenszeichen und Trainingsupdate von mir:

 

Die letzten Wochen waren echt ziemlich stressig, um Training, Beruf und alle sonstigen Termine unter einen Hut zu bekommen…

Oft werde ich gefragt, wie ich das eigentlich schaffe?

Mein „Schlüssel“ dafür ist, mein Trainingsplan.

Durch das strukturierte Planen ist das Training ein fester Termin in meinem Tagesablauf, der gleich nach den beruflichen Aufgaben eingeplant ist. Ist aber heute nicht das Thema. Ich schreibe mal einen extra Blogpost darüber.

 

Jetzt zum Training. Die Woche war die Belastungswoche mit den größten Umfängen und höchsten Intensitäten und seit Beginn des Plan vor 10 Wochen. Das bedeutete 6 Trainingstage mit ca. 2 Stunden Einheiten pro Tag.

 

Montag:

War wie immer Ruhetage. Für mich ging es zum „Doping“. Spaß. Ich bekam ne Eiseninfusion auf Grund starken Eisenmangels.

 

Dienstag:

stand ein Schwimmtraining mit hauptsächlich Grundlagen-/ und Pyramidentraining über 2,5 km an und eine anschließende Spinningeinheit  über 01:30 Std. mit Steigerungen und Intervallen mit hohem Widerständen an.

 

Mittwoch:

war eine Laufeinheit mit Intervalltraining angesagt: 15 Min. Einlaufen mit LaufABC, dann 3 x 100m Steigerungsläufe und 6 x 1.000m Intervallen. Später habe ich noch gedehnt, meine Muskeln mit der Blackroll bearbeitet (AUA!!! 😦 ) und ein paar Athletikübungen mit eigenem Körpergewicht gemacht.

 

Donnerstag:

Wieder eine Schwimmeinheit mit viel Speed über insgesamt 2,3 km. Danach waren die Arme platt.

 

Freitag:

nach einem unfreiwilligen Shoppingnachmittag ein lockerer GA1-Dauerlauf über 11 km in einer guten Stunde.

 

Samstag:

stand wieder ein Koppeltraining an. Hierzu musste ich erst einen Schnelligkeitsausdauereinheit auf dem Rad übe 2 Std. und anschließend einen Lauf mit        3 x 5 Min. Intervallen, insgesamt 45 Min., absolvieren.

 

Sonntag:

heute war dann noch eine kleine aber kraftvolle Schwimmeinheit über 1,3 km und ein lockere Einheit auf der Rolle (mit dem Rad) dran.

 

Meine Beine fühlen sich sehr kraftvoll an. Ich glaube, ich konnte die Kraft aus dem Wintertraining gut in die Saison mit rein nehmen. Etwas schade ist, dass auf Grund des schlechten Wetters viele Radeinheiten auf der Rolle und das Freiwasserschwimmen bisher komplett ausgefallen ist.

So langsam reicht es mir auch mit dem intensiven Training. Das ist ein gutes Zeichen, dass der Wettkampf kommen kann. Ab sofort wird die Taperingphase eingeläutet, d.h. ab nächster Woche werden die Umfänge langsam reduziert und in der letzten Woche noch die Intensität rausgenommen. Meinen obligatorischen Saisonsturz habe ich auch schon hinter mich gebracht, sogar zweifach, und den Schlauch- bzw. Mantelwechsel ebenfalls zweifach geübt. Damit sollte einem erfolgreichen Wettkampf in zwei Wochen nichts mehr entgegen stehen. Ich bin gespannt und werde Euch berichten!

 

Für alle, die wie ich mitten in der Wettkampfsaison stecken, HAUT REIN! und bleibt Verletzungsfrei!

Eure Mimi