Odlo-Halbmarathon in Ingolstadt

Es war mal wieder Wettkampfwochenende! Ich startete beim Ingolstädter Halbmarathon.

In meinem Trainingsplan stand für April eben noch ein Halbmarathon an. Weil ich dieses Wochenende zufällig frei und eine Freundin sich ebenfalls für diesen Lauf angemeldet hatte, war ich ebenfalls am Start.

Bisschen strange war die Startzeit um 17:30 Uhr. Das ist ungewöhnlich spät und braucht viel Organisation: in Sachen was und wann essen, nicht so viel machen an dem Tag, trotzdem die Zeit irgendwie rum kriegen… Ich war also 2 Std. vorher da, um mich nachzumelden und mich etwas auf der Messe umzusehen. Dann ging es zum Start.

Bei über 2000 Läufern ist das immer etwas unübersichtlich und das mit der Startblockeinteilung funktioniert NIE! Wir ordneten uns kurz vor dem Block 01:45 Std. ein und hatten trotzdem einen holprigen Start mit vielen langsameren Läufern vor uns. Die Streckenführung war ebenfalls etwas komisch. Wir mussten gefühlt in jede Himmelsrichtung eine Schleife laufen. Da staute es sich an den Wenden auf der eh schon vollen Strecke immer wieder. Lustig waren auch die Jugendlichen aus den Staffeln, die nach jedem Wechsel losgerannt sind wie die Irren, nach 200m ging Ihnen die Luft aus, sie blieben mitten auf der Strecke stehen oder mussten Schuhe binden. Na ja, die sind ja noch jung und müssen das erst noch lernen. 😉 Wenigstens war immer was los. Es gab auch wenig Streckenabschnitte ohne Zuschauer.

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Mein Ziel war mit einer Pace unter 05:00 min/km zu laufen und dann zu schauen, was noch geht. Das ging gut und die ersten 12 km sogar noch schneller. Dann war Zeit für Zuckernachschub, denn ich merkte, dass ich tagsüber zu wenig gegessen hatte. Ich nahm mein erstes Gel, ein mir bisher unbekanntes und es half nichts. Bei km15 wollte ich es dann mit einem anderen Gel probieren. Das war aber leider abgelaufen und somit schon kristallisiert und unmöglich ohne Flüssigkeit runterzukriegen. Von da ab konnte ich die Geschwindigkeit nicht mehr halten, wurde langsamer und hatte ein bisschen Probleme im rechten Oberschenkel. Für den Schlusssprint konnte ich aber nochmal alle Kräfte mobilisieren, damit ich nicht mehr überholt werde und unter 01:45 Std. anzukommen. Dies schaffte ich auch.

Mit einer Zeit von 01:44:26 Std. konnte ich finishen!

und war mit Platz 8 in der AK und Platz 47 gesamt sehr zufrieden damit, weil es ein schöner Lauf war. Es wäre noch ein bisschen was gegangen, aber es hat auch ohne neue Bestzeit viel Spaß gemacht. Es war eine tolle Stimmung und alles super organisiert.

Im Ziel gab es das verdiente Erdinger Alkoholfrei, eine Rose für die Damen und eine Medaille mit integriertem Flaschenöffner – sehr coole Idee!

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