Mein Jahresrückblick 2016

Fast wäre das Jahr ohne meinen Rückblick zu Ende gegangen, aber das kann ja nicht sein. Ihr wartet doch bestimmt schon ganz sehnsüchtig auf das Resümee 😉

Eigentlich fand ich es gar nicht so schlecht, dieses 2016, aber wenn ich so drüber nachdenke, welche grandiosen Erfolge ich Euch nun berichten soll, fällt mir ehrlich gesagt nicht all zu viel ein…

Schauen wir uns das mal genauer an:

Laufen

Gesamt 1.181,4 km

Gesamtkalorien 76.123

Radfahren

Gesamt 1.095,5 km

Gesamtkalorien 30.348

mit 330 km der August Platz 1

Schwimmen

Gesamt 85,13 km

Gesamtkalorien 18.196

Ok, ich hatte zu Beginn des Jahres die wahnsinnig geniale Idee mit triathlonspezifischem Krafttraining in die Saison zu starten. Auch deshalb, weil ich eine 10er Karte für ein Fitnessstudio geschenkt bekommen habe. Und es war eine doofe Idee, denn ich habe mir erstmal den Muskelkater meines Lebens geholt. Ist ja nicht so, dass ich noch nie Krafttraining gemacht habe, aber das war echt schlimm….

Zur gleichen Zeit bin ich auch in den Marathontrainingsplan eingestiegen, denn da war ich noch fest davon überzeugt, den Hamburg Marathon zu laufen und meine Marathonbestzeit zu verbessern. Deshalb lässt sich der Februar auch als laufintensivster Monat mit 160 km verzeichnen oder auch, weil ich mich mal wieder das ein oder andere Mal im Wald verlaufen habe. (Soll ja ab und zu vorkommen bei mir)

Dann musste ich jedoch eingestehen, dass das mit den anstehenden Abschlussprüfungen nicht so vereinbar war. Der Startplatz lies sich doch relativ schnell verkaufen und der Marathon war abgesagt.

Meinen ersten Erfolg des Jahres konnte ich dann Ende Februar beim Bike&Run mit einer lieben Freundin und Trainingskollegin mit einem tollen 3. Platz verbuchen. Und der Wettkampf hat trotz eisiger Kälte richtig Spaß gemacht.

Der Fokus war ab sofort wieder aufs Triathlontraining und die Vorbereitung auf die olympische Distanz im Juni ausgerichtet.

Anfang April hatte ich das Glück, dass ich ganz unverhofft eine Leistungsdiagnostik bei Heidi Leisner gewonnen habe. Das sollte meinem Training eine noch professionellere Note geben. Dazu brauchte ich jedoch noch das passende Equipment und so ist „ALEX“ ( so heißt meine Garmin 920xt Triathlonuhr) in mein Leben getreten. Es war Liebe auf den Blick und wir sind seitdem unzertrennlich – ja auch nachts nicht!

Die Vorbereitung lief weiter ganz gut, nur die Zeit zum Radfahren fehlte, weshalb ich öfters auf die Rolle ausweichen musste. Das führt dazu, dass ich zwar mit Radfahren insgesamt über 30.000 Kalorien verbrannt habe, jedoch nicht mehr Kilometer als beim Laufen zusammen brachte. Und das ist echt erschreckend wenig.

Im Alternativtraining habe ich meine Erfahrung um das Höhlenklettern erweitern dürfen. Das war ziemlich anstrengend, aber auch sehr spannend und spaßig!

Im Mai startete ich erstmals beim WingsforLifeWorldrun, ein Charity-run für Leute, die nicht laufen können. Ich habe 20 km geschafft und hatte auch hierbei viel Spaß.

Dann kam eine kleine Flaute. Ich musste erfahren, was so ein Vitamin und Eisenmangel für Auswirkungen hat. Unabhängig dessen kamen außerdem noch zwei glimpfliche Stütze mit dem Rad dazu. Lief bei mir. NICHT.

Zu allem Überfluss hatte ich bei meinem „Hauptwettkampf“ das erste DNF zu verzeichnen. Zu kalt, zu nass, zu wenig Radkilometer, zu viel Wade… es hat nicht sein sollen. Vielleicht auch ein Zeichen, sich aufs berufliche zu konzentrieren. Nachdem da alle Hürden gemeistert waren, konnte ich den Spätsommer sehr genießen, nach Lust und Laune Radfahren und einen tollen 3. Platz bei der spontanen Teilnahme des Triathlons in München gewinnen.

Nach guten zwei Monaten mit weniger Training, einem Monat Off-Season und der Neujustierung meiner Ziele und so beschloss ich, dass ich die neue Saison ganz dem Triathlon widmen will. Und dazu habe ich mir professionelle Unterstützung in Sachen Training geholt.

Und jetzt könnt ihr gespannt sein, was ich im nächsten Jahr alles geplant habe, denn das verrate ich Euch im nächsten Blogartikel im neuen Jahr 😉

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