free to run *Filmrezension*

Wenn ich längere Trainingseinheiten auf der Rolle verbringe, dann schaue ich mir meistens einen Film oder eine Serien zur Unterhaltung an. Praktischerweise deckt sich die Einheit auch häufig mit der Dauer des Films. Mein Film- und Seriengeschmack ist eher nicht so Mainstream. Sehr motivierend ist es natürlich, wenn der Film was mit Sport zu tun hat. Deshalb möchte ich heute den Film free to run kurz vorstellen, den ich mir beim letzten Training angesehen und der mich sehr inspiriert hat.

Free To Run Trailer OV

Wie der Titel schon sagt, handelt der Film vom Laufen. Eigentlich ist es eine Dokumentation über die Entwicklung des Laufsports als Volks- und Breitensport, jedoch viel viel spannender und inspirierender, als man sich das unter eine Dokumentation vorstellt. Es werden darin die Anfänge des Laufsports und die damit aufkommenden Schwierigkeiten beschrieben. Ein ständiger Wechsel zwischen Interviews und Szene von damals macht diesen Part abwechslungsreich.

Ein großes und spannendes Thema ist die Rolle der Frau im Laufsport, der die Teilnahme an Wettkämpfen ja lange verwehrt blieb, was heute unvorstellbar wäre. Anhand der Geschichte der Frauenrechtsaktivistin Kathrine Spitzer wird eindrucksvoll gezeigt, wie sie sich als Frau in den männerdominierten Laufsport kämpf, dort etabliert und eine erfolgreiche Marathonläuferin wird.

Als zwei große Events werden die Marathonwettkämpfe in New York und Bosten exemplarisch herangezogen, um auch hier die Entwicklung, aber auch Schwierigkeiten, wie Betrügereien und Korruption hinsichtlich Startgeldern und gekauften Spitzenathleten,  darzustellen.

Mir gefällt an dem Film sehr gut, dass es hier nicht nur um den Spitzensport, sondern auch um das Laufen als Alltagssport geht – um jeden kleinen und großen Helden, der täglich seine Laufschuhe schnürt, um sein persönliches Ziel, 5, 10, 20 oder mehr km zu laufen, zu verwirklichen. Insgesamt ein toller und empfehlenswerter Film, der interessante Hintergründe und persönliche Geschichten zeigt und die Entwicklung dieses schönen Sport emotional dokumentiert, was dem Regisseur wunderbar gelungen ist.

Rollentraining muss also nicht langweilig sein!

 

Ein Gedanke zu “free to run *Filmrezension*

  1. Ana schreibt:

    Ich liebe diesen Film! Seit der Vorpremiere, die ich damals hier in der Schweiz besuchen durfte habe ich mir den Film zwei weitere Male angesehen. Allerdings gemütlich mit Decke eingekuschelt vom Sofa aus :). Rollentraining und Fernsehen geht mir total in den Nacken, warum auch immer! Liebste Grüsse, Ana

    Gefällt 1 Person

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