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Triathlonschuhe Saucony Type A6

Zum Saisonstart habe ich mir neue Triathlonlaufschuhe gegönnt. Ich bin ein absoluter Fan von Lightweight-Schuhen, schon beim Laufen. Und beim Triathlon erst recht. Mein derzeitiger Favorit ist der Type A6 von Saucony.


Geprägt von meinen positiven Erfahrungen mit Laufschuhen von Saucony, insbesondere dem Kinvara 4 und dessen Nachfolgemodellen, habe ich mich auch in Sachen Triathlonschuhe inspirieren lassen.

Kurzer Exkurs:

Was unterscheidet einen Triathlonlaufschuh von einen normalen Laufschuh?

Triathlonschuhe sind innen nahtfrei, sodass sie auch barfuß problemlos getragen werden können und dabei nicht reiben. Das ist wichtig, da man ja möglichst wenig Zeit beim Wechseln vom Rad zum Laufen verlieren möchte und sich das Socken anziehen ersparen kann. Ebenso besitzen die Schuhe Laschen im Fersenbereich, was den Einstieg/das Anziehen des Schuhs erleichtert. Das Obermaterial des Schuhs ist sehr luftig konzipiert, sodass evtl. Wasser sich nicht im Schuh sammelt und die Nässe im Schuh schnell trocknet. Es gibt dann noch spezielle Schnürvarianten, die jedoch individuell verschieden sind und deshalb nicht von vornherein  am Schuh angebracht sind. 

Sogenannte Racer oder Lightweightschuhe eignen auf Grund ihres leichten Gewichts und der geringen Sprengung (dem Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorderfussbereich) sowie des Materials sehr gut für den Triathlon.

Das geringe Gewicht resultiert daraus, dass bei den Schuhen auf Dämpfung und Stabilität fast gänzlich verzichtet wird. Das setzt natürlich voraus, dass man schon einigermaßen gut trainiert ist, um evtl. benötigte Stützen kompensieren zu können. Das reine Gewichtsdefizit von ein paar hundert Gramm macht mich nicht wesentlich schneller, aber es fühlt sich besser an, einen solchen Schuh zu laufen. Wenig Sprengung bewirkt mehr Bodenkontakt und der Schuh fühlt sich somit aggressiver, also kann man mehr Druck auf die Straße bringen, an. Der stärke Abdruck führt zu einem dynamischeren Laufen, das Laufen auf dem Vorderfuss wird dadurch einfacher, finde ich, und man kann die Energie im Vorwärtstrieb nutzen.

Jetzt speziell zum Type A6: Saucony hat meiner Meinung nach eine schmale Passform, was mir bei meinen Füßen sehr entgegenkommt. Ein seitlichen Rumrutschen führt nur zur Blasenbildung. Es gibt das Damenmodell auch in Größe 42 aufwärts, auch ein Vorteil für mich. Wie der Kinvara hat auch der Type A6 eine Sprengung von 4mm und ein sehr geringes Gewicht. Er fühlt sich gut verarbeitet an, alle Nähte sind gut verklebt und die Sohle ist stabil und trotzdem im vorderen Bereich flexibel. Das Obermaterial ist glatt und sehr dünn. Mal gucken, wie lange das hält. Im Fersenbereich sowie an der Zunge ist er gut gepolstert und passt sich gut an. Die Farben sind auch ein Hingucker, jedoch noch so im Rahmen, dass frau sich nicht gleich ein neues Triathlonoutfit kaufen muss. 😉

Nach dem ersten Training haben sich alle Vorteile bestätig. Der Schuh fühlt sich toll und leicht an und lässt einen wirklich aggressiven Laufstil zu. Ich bin total happy damit!

… und ich find auch die Motivation auf der Sohle lustig!

 

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