bike & run

Am Sonntag hat es mich in die tiefste Oberpfalz zum bike & run verschlagen, genauer nach Fuhrn bei Kemnath. Wenn Ihr jetzt auch nichts mit dem Ort anfangen könnt, macht Euch nichts draus, mir ging es genauso.

Jedenfalls habe ich mich am Sonntag morgen, zusammen mit einer Trainingskollegin & Freundin, auf den Weg gemacht. Bei ca. 2 Grad in Nürnberg gestartet mit Aussicht, dass es ab Mittag etwas auflockert und noch ein paar Grad wärmer wird, waren wir guter Dinge, bis wir am Zielort auf dem Auto ausstiegen. Es empfing uns ein eisiger Wind, gefühlt -12 Grad und die Sonne hatte auch so gar keine Chance.

Nachdem wir unsere Startnummer hatten und uns etwas orientiert hatten, galt es, eine Einstellung am Bike zu finden, die für uns beide passte. Dazu benötigten wir noch etwas Werkzeug – aber welches? Gut, nach meinem tollen Workshop sollte ich mich da ja perfekt auskennen. Ich wusste zwar, was wir brauchten, scheiterten jedoch trotzdem, da wir es zum einen nicht dabei hatten und zum anderen auch nicht wusste, wie das Schraubdings heißt. Zum Glück sind bei diesen Veranstaltungen ja immer ein paar Cracks, die den ganzen bikespezifischen Werkzeugkoffer mitführen und einem dann auch noch mit ihrer ganzen Kraft zur Hilfe kommen. 😉 Auf die Sportler ist eben Verlass.

Uns blieb noch Zeit für einen kurze Runde warm laufen und dann ging es auch schon los. Absolviert werden mussten 3 Runde á ca. 4 km, die man zusammen als Team zu bewältigen hatte. Dabei war immer einer auf dem Rad und der andere ist gelaufen. Die Regeln gaben auch vor, dass man immer auf der gleichen Höhe sein musste. Die Strecke ging über Feld&Wiesen sowie ein Stück Wald, also ein doch anspruchsvoller Trail. Gleich nach dem Start war ein Anstieg, der sich ganz schön zog und wo man teilweise zu Fuß schneller war, als mit dem Rad. Somit war die Strecke nicht nur für den Läufer, sondern auch für den Biker ziemlich anstrengend.

Ich bin mit dem Laufpart gestartet und wir konnten uns dann gut auf Platz drei etablieren. Zwischenzeitlich packte uns auch noch der Ehrgeiz das Damenteam vor uns ein- und zu überholen, jedoch konnten wir das leider nicht bis zum Ziel halten. Die Aufteilung zwischen Lauf- und Radpart lag bei mir so 2:1, also zwei Drittel laufen, ein Drittel Radfahren, was sich aus verschiedenen Aspekten, wie Anstiege, Untergrund usw. ergab. Teilweise waren die Wiesen echt so matschig, dass der Schuh fast stecken geblieben ist. Ich war froh, dass ich mich für die Traillaufschuhe (Salomon Speedcross 3) an diesem Tag entschieden hatte.

Die Anstrengung ließ dann auch den immer noch eisigen Wind vergessen und wir kämpften bis zum Schluss, um noch an das Team vor uns heranzukommen. Leider gingen auch mir beim letzten Anstieg dann langsam die Körner aus und es war einfach keine Temposteigerung mehr drin. Nach 13,3 km in 01:14 Std und 243 hm waren wir mehr als glücklich über unseren Erfolg, den warmen Tee im Ziel und der Siegerehrung, wo wir unsere Medaille und ein kleines Geschenk für unsere Leistung durch den Bürgermeister von Fuhrn überreicht bekamen.

Es war insgesamt ein toller Wettkampf. Die abwechselnde Belastung von Rad und Laufen, aber auch die unwegsame Strecke war eine neue Herausforderung und hat mir riesig Spaß gemacht. Veranstaltet wurde das Event von der Laufstilanalyse aus Regensburg, was sie wirklich toll gemacht haben!

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