Love story of a running shoe

Ich war Schuhe kaufen….  Natürlich Sportschuhe – was sonst? Denn frau kann nie genug Laufschuhe haben. Seit einem Jahr schwebt mir da schon ein ganz besonderer Schuh vor, aber dazu später mehr. Also zog ich los und landete im besten Laufschuhgeschäft der Stadt, der Laufbox in Nürnberg.

Könnte möglicherweise sein, dass ich den armen Verkäufer etwas wahnsinnig gemacht habe, der liebe Andreas hatte sehr viel Geduld mit mir. Es ist eigentlich völlig normal, dass ich gefühlt 100 Paar Schuhe anprobiere, trotzdem ich weiß, was der Schuh können muss. Er muss schnell und aggressiv sein; am liebsten wenig Sprengung, sodass ich den Druck gut auf Straße bekomme; jedoch muss der Schuh auch den langen Läufen stand halten können – so viele Eigenschaften in einem zu verbinden, ist gar nicht so einfach. Aber: Wer oder was ist schon einfach? Ich definitiv nicht! (Schon allein, weil meine Füße für die Damenschuhwelt viel zu groß sind…)

So habe ich mich also durch das Repertoire des Ladens getestet, bin trotz des immer noch anhaltenden Muskelkaters vor dem Geschäft auf und ab gejoggt und fand ein paar passende Modelle, die zudem auch noch ganz hübsch waren, weil gut aussehen sollen die Schuhe ja auch (die Leute in der Laufbox verstehen mich eben 😉 ).

Und dann gab man mir diese:

Ich habe in meiner Läufer- und Triathlonkarriere doch schon die ein oder andere paar Schuhe gehabt. Bisher war ich in den Saucony Kinnara 4, 5 und 6 verliebt. Seit heute haben wir diese Beziehung jedoch beendet und der ON Cloud ist in mein Leben getreten. Es war Liebe auf den ersten Blick…äh…Schritt. Und: nein, ich werde sie nicht mehr ausziehen – Und: ja, auch beim Schlafen nicht!

 Wir sind ab heute unzertrennlich!

Was dieser Schuh verspricht zu leisten, könnt Ihr unter dem Link oben nachlesen. Wie sich der Schuh anfühlt und welche Vorteile er für mich bringt, erkläre ich Euch kurz. Er macht seinem Namen einfach alle Ehre. Zunächst einmal bin ich ein absoluter Fan von den sog. Lightweight-Trainer. Das sind Laufschuhe, die sich durch ihre Leichtigkeit, also dem geringen Gewicht, auszeichnen. Sie haben meistens kaum bis gar keine Dämpfung und Pronationskontrolle (also irgendwelche stützenden Elemente für Fehlstellungen). Ich bin auf diese Art von Laufschuhen umgestiegen, seitdem ich versuche auf dem Vorderfuss zu laufen und bekomme dadurch viel mehr Kraft beim Abdrücken, was zusätzlich einen Vortrieb bewirkt und mich (zumindest gefühlt) schneller macht. Für meine Schwachstelle, der linken Wade, habe ich spezielle Einlagen, die mögliche Fehler auch in diesen Schuhen sehr gut kompensieren. Zudem gleiche ich diese durch spezielles Fussmuskeltraining aus. Haben sich die Füsse mal an die leichten Schuhe gewöhnt, kann man damit auch problemlos längere Läufe machen. Ich laufe auch Marathon mit diesen. Der ON Cloud fühlt sich gegenüber den normalen Lightweiht-Trainer nochmal leichter an, so ein bisschen, wie auf Wolken laufen. Also ich kann nicht behaupten, dass ich schon mal auf Wolken gelaufen wäre, aber wenn ich es mir vorstelle, dann fühlt es sich genauso an, wie mit diesem Schuh. Man spürt ihn kaum. Aber nicht nur das geringe Gewicht finde ich super, auch die Sohle ist megaclever.

Durch die geteilten Elemente kann der Schuh auf den Fuss individuell reagieren, fast so wie beim nike free, jedoch viel viel besser. Der Nike free gibt mir ja mehr so das Gefühl von Barfusslaufen, so wie Schlafen auf ner Isomatte. Beim Cloud ist das mehr wie Schlafen auf einer Federkenrmatratze, wobei die einzelnen Elemente auf den punktuellen Druck reagieren. Dies könnte für mich und meine Wade ein riesiger Vorteil sein. Ich teste und werde Euch wieder berichten. Ansonsten tue ich mir echt schwer, das zu beschreiben – Ihr müsst das einfach mal spüren. (Ihr wisst ja jetzt, wo es die Schuhe gibt. Ich hab Euch auch noch ein paar Clouds dagelassen 😉 )

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Laufbox Team für die tollste und kompetenteste Beratung – ich habe da schon ein paar Erfahrungen gesammelt – und für die Geduld beim Fotoshooting  bedanken und sagen:

Ich muss unbedingt wieder kommen, denn es warten noch so viele tolle Schuhe auf mich.

Nachdem es nur mit Schuhen bekleidet bei den doch winterlichen Temperaturen etwas frisch werden könnte, musste ich mir „leider“ auch noch eine Laufhose und Jacke gönnen. Denn, wenn schon gut aussehen, dann auch von Kopf bis Fuss.


(Den neuen Badeanzug habe ich unbedingt gebraucht und die Brille auch – wirklich!!!)

6 Gedanken zu “Love story of a running shoe

  1. Moni schreibt:

    Hi
    Bin durch Zufall auf deinen Post zu den Schuhen gestoßen. Hätte eine Frage dazu. Wie sind die von der Größe her? Im Vergleich zu den Kinvara 5? Ich liebäugel schon lange damit, als Alternative für lange(20km+)Läufe u finde sie nur ab 40.
    Ich kann mit keinem anderen Schuh außer oben genannten lange Laufen.
    LG Moni

    Gefällt mir

  2. Dann viel Freude mit den ON – ich habe die Schuhe auch gemocht. Bis die ersten Kammern doch nach relativ kurzer Zeit kaputt waren… das trübt meinen Gesamteindruck sehr. Hoffe dir ergeht es besser!

    Liebe Grüße,
    Ruben

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  3. Ich habe nur die ons weil sie die einzigen Schuhe für meine langen schmalen Füße sind. Echte 42 – nicht die angeblichen Damen 42. Bin beim dritten Paar – den aktuell leichtesten angelangt und warte noch ein paar Kilometer – möchte noch die für den Wettkampf – mit wenig Sprengung haben. Bis auf das Steine und Stöckchen einsammeln habe ich nichts auszusetzen.

    Dein Blog kommt bei mir wie gerufen – überlege auch grade- wohin die Reise geht- ich schwimme nicht – aber müsste für meinen Herzenswunsch (gaaaaanz schnell sein) mich im nächsten Jahr, für mehr Lauftraining und weniger Rad entscheiden.

    Überlege noch, ob das familienkompatibel ist – bzw. wie, denn ich möchte zu gerne erfahren und ausprobieren, wie es sich anfühlt dieses Ziel zu erreichen ; )

    Gefällt 1 Person

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