Jahresrückblick 2015 – No, I wasn´t expecting that…

Das Jahr geht zu Ende und endlich finde auch ich Zeit für einen kurzen Rückblick. Es war doch so spannende und aufregend – mein erstes Jahr als Bloggerin, mein erstes Jahr als Triathletin, mein Bachelorabschluss und und und…. Rückblickend ist so wahnsinnig viel passiert und es ist schön, dass ich Euch an diesen Erinnerung nochmal mit teilhaben lassen kann.

Das Jahr startete schon stressig, da ich Klausuren und das Schreiben meiner Abschlussarbeit unter einen Hut bringen musste und zudem am 25. Januar meine erste Triathlonvorbereitung begann. Das war eine Verwirklichung eines mehr oder weniger spontanen Wunsches, dass ich es nach den Erfolgen beim Laufen mit dem sportlichen Dreikampf aufnehmen könnte. „Schuld“ daran sind ein paar Mädels, die sich ebenso spontan dazu entschlossen, dass wir im Sommer die olympische Distanz beim Triathlon in Hamburg zusammen absolvieren würden. Welches Ausmaß das ganze noch nehmen würde, war mir zu diesem Zeitpunkt bei weitem nicht bewusst. (wie ich gerade den passenden Song dazu höre: „wasn´t  expecting that“ – Jamie Lawson)

Also gut, da hab ich mir zum Jahreswechsel schnell noch ein Rennrad zugelegt und los ging es. So turbulent wie mein Jahr war auch die erste Ausfahrt damit, an die ich mich noch gut erinnere, weil ich zum einen vor lauter quatschen in die Wiese und an anderer Stelle vergaß zu bremsen und fast mit einem nagelneuen BMW kollidiert wäre. Aber es ist nochmal gut gegangen. Die weiteren Ausfahrten blieben einigermaßen unspektakulär bis auf die unzähligen Male, bei denen ich mich verfahren oder die Entfernung falsch eingeschätzt habe, was mir etliche Mehr-Trainingskilometer beschwert hat. Hat aber auch nicht geschadet. Mittlerweile waren auch die Klausuren einigermaßen bestanden und die Bachelorarbeit abgegeben – ich konnte mich ab sofort voll auf das Training konzentrieren. Zwischenzeitlich bin ich noch einen Halbmarathon in Berlin gelaufen. No, i wasn´t expecting that…

Im Juni bekam ich kurzfristig einen Startplatz beim Rothseetriathlon, sodass ich mein Debüt in der Heimat geben konnte. Darüber war ich sehr froh, weil ich hatte ja überhaupt keinen Plan und ich war so froh, jemanden dabei zu haben, der sich auskannte und mich betreute. Vor lauter Aufregung hätte ich am Starttag nicht mal meinen Neo alleine anziehen können. Das Schwimmen war ein Disaster, weil ich in die komplett falsche Richtung abgedriftet, wohl ein Ausfluss davon, dass auch meine Orientierungsfähigkeit zu Wasser zu wünschen übrig lässt. Letztlich wurde der Wettkampf mit jeder Minute besser und ich konnte einen tollen 10. Platz in der AK erreichen. No, i wasn´t expecting that…

Im Juli folgte ein weiterer Triathlonwettkampf in Hamburg, ebenfalls OD, – ein riesiges Event mit vielen lieben Menschen, die ich immer wieder auf diesen Sportevents treffe, diese mit ihnen teilen darf und bei denen ich mich über jeden Einzelnen freue, dass es ihn/sie gibt. No, i wasn´t expecting that…

Das nächste Spektakel folgte im August beim RedBull TriIsland. Aus einer Weinlaune über die bestandene Bachelorarbeit heraus wurde ich zur Teilnahme an diesem Event überredet. ( Gut, mich zu so was zu überreden, kostet nicht wirklich viel Überzeugungskunst…) Auf was ich mich da mit ein paar ebenfalls Sportverrückten eingelassen habe, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht und das war auch besser so. Ein fünf kilometerlanger Kampf durch Flut, Priele und Strömungen (am Ende bin ich noch gegen ein Boot geschwommen ohne größeren Schaden für das Boot…) endete gefühlt am anderen Ende der Insel, also nicht da, wo der Schwimmausstieg gewesen wäre – wie auch – dann hätte mein Orientierungssinn wiedererwartend  funktioniert. Barfuss durch den Sand gekämpft, durch ein Spalier von begeisterten Menschen, aufs Rad, bei 14 Grad und Regen gegen den Nordseewind gekämpft und mittels einer Überdosis RedBull doch noch die Cut-off-Time geschafft; Mit dem Speedboot zur nächsten Insel mehr geflogen als gefahren und auf zum Laufen; auch hier noch die letzten Kilometer im tiefen Sand hinter mich gebracht und mich ins Ziel geschleppt. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe – irgendwie, aber No, i wasn´t expecting that…

Anstatt mich dann auf mein letztes Event, den Marathon in Berlin – meinen ersten Marathon, zu konzentrieren, habe ich mir ein Zeitrad zum Geburtstag geschenkt, damit schnell noch den 3. Platz beim Sprinttriathlon in Höchststadt erreicht und endlich diesen lang ersehnten Blog ins Leben gerufen. No, i wasn´t expecting that…

Der Saisonabschluss mit dem Marathon verlief ebenfalls anders als geplant, wurde aber zum tollsten Event mit der besten Sportgruppe ever! Und ich bin ganz besonders stolz darauf, dass mein erster Trainingsschützling einen grandiosen Erfolg hatte. Und natürlich habe ich immer daran geglaubt, trotzdem gilt: No, i wasn´t expecting that…

Eine Woche später lief ich dann spontan doch noch einen neue Bestzeit über 10km beim Sportschecklauf und es wurde ein perfekter Saisonabschluss. No, i wasn´t expecting that…

Meine erste offizielle Off-Season habe ich dazu genutzt, mich auf die Zwischenprüfungen im Studium zu konzentrieren und mit viel Spaß Trainingspläne für ein paar liebe Menschen zu schreiben, für deren Vertrauen ich sehr dankbar bin  No, i wasn´t expecting that…

Genauso wie für die, die diesen Artikel bis zum Schluss gelesen haben No, i wasn´t expecting that… und die treuen Leser, die mich bestärken, damit weiterzumachen und die, die immer schön „Gefällt mir“ drücken.  Vielen Dank und wir lesen uns im neuen Jahr mit neuen Zielen! Bleibt sportlich! Bleibt die beste Version von Euch selbst!

Eure Mimi

7 Gedanken zu “Jahresrückblick 2015 – No, I wasn´t expecting that…

  1. Mensch Romina, ein tolles Jahr für dich mit sovielen Highlights! In HH konnten wir dich ja live erleben, das war ein starkes Wochenende. Und dass du den RedBull Tri Islands geschafft hast, ganz großes Kino. Wir würden uns freuen, wenn wir uns 2016 auch wieder über den Weg laufen, vielleicht ja in MUC beim WFLWR?

    LG aus Berlin.
    Marek

    Gefällt mir

  2. Romina, ich ziehe den Hut! Ein Knaller nach dem anderen und du klingst voll motiviert. Und nebenbei schüttelst du auch noch diesen tollen Block aus dem Ärmel. Da kann ich nur sagen: “ Mit Dampf weiter in das Jahr 2016 und viel Erfolg! Liebe Grüße, Heidi

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s