Compression ist genial!

Heute gibts auf Grund einer Neuanschaffung von runningsocks einen Beitrag über Compressionskleidung und deren Funktion.

Was ist Compressionssportwear?

Seit ein paar Jahren setzten die Sportartikelhersteller im Bereich Funktionssportwäsche auf den Compressionseffekt. Durch dieser neuen Technologie soll ein leichter Druck auf das jeweilige Körperteil ausgeübt und dadurch eine höhere Durchblutung und Stabilisierung erzielt werden. Die Produktvielfalt reicht von den am weitest verbreiteten Compressionssocks, also Kniestrümpfen, über calf sleeves, Kniestrümpfen ohne Socken (wichtig für den Triathlon, beim Schwimmen ist nämlich das Tragen von Socken verboten) über Laufhosen bis hin zu Oberteilen, als normale Trainingsbekleidung oder Unterziehwäsche. Diese Funktion bieten mittlerweile sehr viele Hersteller an. Im Triathlonbereich verwenden fast alle Firmen zumindest teilweise Kompressionsmaterialien.

Wie funktioniert die Compressionstechnologie?

Wie bereits erwähnt, wirkt die Technik durch einen gezielten Druck auf die Muskulatur, was zu einer gesteigerten Durchblutung führt. Damit wird der Stoffwechsel angeregt und der Austausch von frischem Sauerstoff und „Abfallprodukten“, wie z.B. Laktat, gefördert. Das bedingt nicht nur mehr Energie und weniger schnelle Muskeln, sondern auch eine raschere Regeneration. Durch die Compression sind die Produkte dementsprechend eng und passen sich perfekt an. Dies hat den weiteren positiven Effekt, dass Muskeln und Gelenke, vor allem Bänder und Sehnen, stabilisiert und unterstützt werden. Nicht nur während dem Sport oder zu regenerativen Zwecken nach dem Sport, auch vor dem Sport bieten die Produkten den Vorteil, dass die Muskeln bereits besser durchblutet und damit aktiviert werden.

Dies lässt sich in einer Studie der FAU Erlangen-Nürnberg nachlesen (Positive Effekte von Kompressionsstrümpfen beim Laufen)

Mein Fazit:

Sowohl im Triathlon als auch beim Laufen trage ich Socken, Hose oder calf sleeves von CEP und bin voll überzeugt davon. (und nein, ich werde für die Werbung nicht bezahlt!) Das Tragen dieser Kompressionsprodukte fühlt sich für mich sehr gut an. Ich habe das Gefühl, dass meine Muskeln während der Belastung weniger schnell müde werden und ich keine Krämpfe bekomme. Gerade an meiner Schwachstelle, der linken Wade, ist die Muskulatur meistens verhärtet und ich finde, dass es mit dem Tragen der runningsocks besser wird (zumindest nicht schlechter ;-)). Nach dem Sport ziehe ich gerne die socks an, weil es das Anschwellen der Unterschenkel verhindert und die Flüssigkeit besser verteilt. Nach harten Einheiten oder Wettkämpfen trage ich sie auch nachts. Bisher hatte ich nur die runningssocks und die calf sleeves von CEP, jetzt habe ich mir die ultralight run socks, die nochmal leichter und dünner sind und sich tragen wie eine zweite Haut. Ich bin begeistert davon und finde, dass der Preis von 30 – 50€ je nach Modell durchaus gerechtfertigt ist.

Von adidas beispielsweise besitze ein Unterziehshirt und Laufhosen, die mittels definierter Bereiche, die Muskelverläufe kompensieren und dadurch anregen sollen. Weiter habe ich nike die socks, die zwar angenehm zu tragen, jedoch sehr dick und laut Herstellerangabe für HIT-Training gemacht sind. Weitere Firmen habe ich noch nicht getestet, werde mir aber auf alle Fälle noch nen Triathloneinteiler mit Kompressionseffekt holen

  

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