medwork Triathlon Höchstadt

medwork triathlon 2015

Gestern bin ich beim medwork Triathlon in Höchstadt in der Sprintdistanz gestartet. Eigentlich befinde ich mich gerade im Training für den Berlin Marathon und habe mich deshalb gar nicht spezifisch auf den Wettkampf vorbereitet, außer einer Materialerneuerung und so kam zum ersten Mal mein „neues“ Zeit-/Triathonrad zum Einsatz, dass ich mir selber zum Geburtstag geschenkt habe. Dass es mutig war, gleich auf dem neuen, unbekannten Rad zu starten, haben meine Beine auch gemerkt. Dennoch lief alles sehr gut für mich.

Los ging es endlich 12:35 Uhr, was hieß, dass eine lange Zeit vom Check-In um 08:30 Uhr bis zum Start zu überbrücken war. Glücklicherweise fand das Schwimmen im Freibad statt (sauberes Wasser weiß ich seit dem Nordseeschwimmen beim Tri island zu schätzen – aber dazu mehr in einem separaten Post). Auf der Liegewiese ließen sich prima die Start der Kurzdistanzler (OD) anschauen. Leider hatte ich zu wenig zu Essen dabei, weshalb meine Nahrungsaufnahme aus Bananen mit Zartbitterschokoaufstrich und Matcharinha bestand. Und die große Frage war: schwimmen in Neo oder ohne? Was spart man auf 400m? Ich hab mich für mit Neo entschieden. Das Schwimmen verlief weitestgehend problemlos, wobei ich nach ca. 200m die Geschwindigkeit bisschen rausnahm. Beim Wechsel aufs Rad hing natürlich der Neo am Chipband fest und ich verlor ein paar, durch den Neo eherausgeschwommene, Sekunden. Dafür ging das Radfahren umso besser. Das neue Rad ist einfach der Hammer und fliegen macht so Spaß! 😉 Endlich kann ich mich auch auf dem Rad richtig anstrengen, das ist mir auf dem Rennrad nie so richtig gelungen. Der Wechsel zum Laufen fühlte sich an wie in einem Labyrinth, weil jeder Helfer irgendwelche Richtungen zurief und mein nicht vorhandener Orientierungssinn damit große Schwierigkeiten hatte. Die nette Helferin hat meine Versiertheit jedoch gleich gecheckt und mir meinen Laufbeutel vor die Füße geleert, damit ich nicht vorbei renne. Die neue Sitzposition vom Rad und das fehlende Koppeltraining damit machte sich beim Laufen bemerkbar. Ich konnte das Tempo der Athletin vor mir nicht halten. Trotzdem bin ich mit der Laufzeit unter 24 Min auf die 5 km  sehr zufrieden. Der Zieleinlauf war toll moderiert und die vielen Zuschauer machten eine tolle Atmosphäre. Der Veranstalter hat sich wirklich Mühe gegeben und ein wieder tolles Event auf die Beine gestellt. Das Wetter spielte auch mit und war mit sonnigen 25 Grad  schon fast sommerlich.

Zu meiner Überraschung habe ich es auch noch aufs Treppchen geschafft. Resultat: Mit einer Gesamtzeit von 01:11:57 Std habe ich den 1. Platz in der AK W30 und 3. Platz gesamt erreicht. Es war also ein rundum gelungener Wettkampf.

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!

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