Trainingstagebuch #3

Heute gibts mal wieder ein neues Trainingsupdate von mir.

Was war los in den letzten Trainingstagen bei mir?

Die letzten Wochen waren trotz des schlechten Wetters sehr radlastig, was mir ja sehr entgegen kommt, weil ich ja so gerne Rad fahre. Ich bin also neben den längeren Läufen auch auf längere Radeinheiten aufgebrochen. Wer noch mehr zu meiner Radfahrleidenschaft lesen möchte, kann das in meinem Blogpost Radfahren ist so schön! nachlesen.

Radfahren

Je nachdem wie das Wetter war, fand das Training entweder draußen, auf der Rolle oder auf dem Mountainbike statt. Beim SattelFest München hatte ich mich ja zu einem Mtb-Fahrtechnik-Kurs angemeldet, der sehr viel Spaß gemacht hat. Klar, fahr ich da auch mit dem Rad hin. So kann man schon wieder ein paar Kilometer sammeln und das Training in den Alltag einbauen.

Die schönen Tage habe ich ebenfalls zum Radfahren genutzt. Immer wenn die Sonne raus kam (oder es zumindestens trocken war) habe ich ne lange Radtour gemacht. Mal zum Starnberger See (120 km) oder bei der RTF (128 km) oder zusammen mit Radgruppen hier aus München (116 km). Teilweise bin ich mit meinem neuen Rennrad, teilweise mit dem Triathlonbike gefahren. Immer schön Abwechslung rein bringen!

Laufen

Beim Laufen standen auch eher längere GA1 Einheiten an, die so zwischen 01:30 und 2 Std. dauerten. Außerdem noch ein paar Intervalle, da ich ja den Odlo-Halbmarathon in Ingolstadt gelaufen bin. Da ich auch Urlaub hatte, stand auch der ein oder andere, von mir so geliebte Nüchtern-Lauf auf dem Plan. Über Sinn oder Unsinn von Nüchternläufen kann man streiten. (Ich kann da ja nochmal gesondert was zu schreiben). Wenn der Coach es sagt, wird’s gemacht!

 

Schwimmen

Schwimmen läuft zur Zeit auch sehr gut. Ich schwimme zweimal pro Woche zwischen 2500m und 3000m pro Einheit und immer mit einem Plan vom Coach. Das macht mir neben dem Radfahren auch sehr viel Spaß. Wasser ist wohl mein Element. Das fühlt sich sehr gut an und ich merke, wie ich gerade durch die Intervalleinheiten viel Kraft bekomme und zumindest gefühlt schneller werde. Ich bin kein Fan von ewigen Technikeinheiten.

Schwimmen kommt vom Schwimmen!

Deshalb muss man einfach mal über die Komfortzone rausschwimmen und die müden Arme ignorieren… denn der Wille ist stärker und wird letztlich siegen.


Ansonsten habe ich derzeit etwas Probleme beim Laufen mit meinem rechten Bein. Da war irgendwas eingeklemmt. Ich hab mal das Krafttraining dafür verantwortlich gemacht (auch wenn das nicht bewiesen ist, aber das mag ich am wenigsten und das muss halt nun herhalten als Sündenbock). Mit Physio und Blackroll arbeiten wir daran. Faszientraining in Form von Blackroll mache ich derzeit jeden Tag, weil meine Beinmuskeln echt ganz schön hart sind.


Die Sonne schein! Also los – geht raus zum Training oder zum Eis essen oder was auch immer und habt einen schönen Tag!

 

Nicht vergessen: KEIN EIS IST AUCH KEINE LÖSUNG!

Radfahren ist so schön!

Dieser Blogartikel ist eine kleine Hommage an das Radfahren, denn:

Ich liebe Radfahren!

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Es gibt einfach nichts Schöneres, als auf (irgendeinem) Sattel eines Rades zu sitzen und durch die Gegend zu fahren. Dabei ist es erstmal überhaupt nicht wichtig, ob die Radausfahrt zu einem bestimmten Ziel führt, eine Trainingseinheit mit vorgegebenen Stunden- oder Kilometerangaben ist, einer Erledigung dient oder einfach nur ein durch die Gegend gecruist wird.

Ich denke, es ist die Freiheit, die man auf den zwei Rädern spürt, die das Radfahren so einzigartig macht. Nirgendwo sonst, kann man sich mittels Muskelkraft so fortbewegen.

Du bestimmt die Geschwindigkeit; Du bestimmt die Himmelsrichtung; Du bestimmt Fahrzeit und Ziel.

Und es sind die Momente, die man dabei erleben kann. Mal sind es malerische Landschaften, dann wieder Ecken und Orte, an die Du sonst nie kommen würdest. Dann ist es der Wind im Gesicht und die Sonne auf der Haut, die ihre Linien (insbesondere an Armen und Beinen) hinterlassen; es ist jeder Muskel, der Dir weh tut, wenn Du einen steilen Anstieg bezwingst und der Triumph, der Dich dort oben erwartet, weil Du es ganz alleine geschafft hast und als Belohnung die rasante Abfahrt, bei der Du diesmal vielleicht noch etwas schneller bist und durch Deinen Mut, Deinen Grenzen verschiebst.

Meine Ziele:

Wenn ich eine längere Radausfahrt im Trainingsplan stehen habe, dann suche ich mir gerne ein Ziel aus. So bin ich beispielsweise letzte Woche zum Starnberger See gefahren, habe diesen umrundet, eine Kaffeepause gemacht und wieder nach Hause gefahren.

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Gerne fahre ich auch mal mit verschiedenen Radsportgruppen mit. (Davon gibt es gerade in München sehr viele.) Dabei steht die Geschwindigkeit nicht im Vordergrund, sondern der gemeinsame Spaß am Radfahren und immer eine schöne Tour.

Oftmals verbinde ich das Radfahren auch damit, FreundInnen zu treffen. Dann fährt man gemeinsam eine Tour oder eine RTF und es bleibt immer noch genug Zeit, auch beim Radeln miteinander zu quatschen und Spaß zu haben.

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Das Alltagsradeln verbinde ich immer mit einem Nutzen. Entweder die Fahrt zur Arbeit, zum Einkaufen oder sonstigen Erledigungen. Nachdem ich mein Auto verkauft habe, steige ich noch öfters und immer gerne aufs Rad, um irgendwohin zu kommen.

Manchmal, vorzugsweise im Winter oder in der Off-Season, fahre ich einfach mit dem Mountainbike los. Dann ohne Zweck und Ziel –  einfach raus in den Wald, in die Natur und lass mir den Wind um die Nase pusten. Da kann es auch gerne richtig kalt oder nass sein. Beim Mountainbiken macht mir das gar nichts aus.

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Mein Räder:

Wenn man Radfahren so liebt, wie ich, ist es klar, dass man zu seinen Rädern eine persönliche Beziehung aufbaut. Und so haben alle meine Räder Namen und ich stelle sie Euch kurz vor:

Herrmann

Er ist mein U-Bahnrad. Ein blauer Stahlrahmen und ein lila Einkaufskorb zeichnen ihn aus. Er hat schon ein paar Jahre auf den Felgen, aber ist immer zuverlässig und wartet an jeder U-Bahn-Station brav, bis ich wieder komme.

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Carla

Carla ist der Newbie in der Family. Sie ist mein erst ein paar Wochen altes Rennrad. Ein Giant TCR Advanced 2. Lange habe ich überlegt, ob ich es wirklich brauche und dann war es Liebe auf den ersten Tritt. Es musste unbedingt rot sein, weil rot meine Lieblingsfarbe ist und es fährt soooo toll. Mit Carla macht jeder Berg Spaß und sei er noch so steil. Ich denke, wir werden viel Spaß zusammen haben.

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Benni

Er ist mein Triathlonbike, ein Cannondale Slice, ebenfalls in rot/weiß, das ich mir vor einiger Zeit gebraucht zulegt habe. Nach dem Bikefitting passt es perfekt zu mir und wir können im Training und im Wettkampf so richtig Gas geben und reinhauen.

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Manni

Und dann ist da noch Manni, das Mountainbike; ein Scott Aspect 910, ebenfalls in neonrot/-orange. Zwei Wochen lang bin ich im Herbst an dem Schaufenster vorbeigefahren, bis wir endlich zueinander gefunden hatten. Den ausführlichen Bericht dazu findet ihr hier.

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Ich hoffe, Ihr konntet ein bisschen was von meiner Leidenschaft für das Radfahren spüren und habt genauso viel Spaß am Radfahren, wie ich. Und wenn nicht, dann probiert es einfach mal aus!

 

Odlo-Halbmarathon in Ingolstadt

Es war mal wieder Wettkampfwochenende! Ich startete beim Ingolstädter Halbmarathon.

In meinem Trainingsplan stand für April eben noch ein Halbmarathon an. Weil ich dieses Wochenende zufällig frei und eine Freundin sich ebenfalls für diesen Lauf angemeldet hatte, war ich ebenfalls am Start.

Bisschen strange war die Startzeit um 17:30 Uhr. Das ist ungewöhnlich spät und braucht viel Organisation: in Sachen was und wann essen, nicht so viel machen an dem Tag, trotzdem die Zeit irgendwie rum kriegen… Ich war also 2 Std. vorher da, um mich nachzumelden und mich etwas auf der Messe umzusehen. Dann ging es zum Start.

Bei über 2000 Läufern ist das immer etwas unübersichtlich und das mit der Startblockeinteilung funktioniert NIE! Wir ordneten uns kurz vor dem Block 01:45 Std. ein und hatten trotzdem einen holprigen Start mit vielen langsameren Läufern vor uns. Die Streckenführung war ebenfalls etwas komisch. Wir mussten gefühlt in jede Himmelsrichtung eine Schleife laufen. Da staute es sich an den Wenden auf der eh schon vollen Strecke immer wieder. Lustig waren auch die Jugendlichen aus den Staffeln, die nach jedem Wechsel losgerannt sind wie die Irren, nach 200m ging Ihnen die Luft aus, sie blieben mitten auf der Strecke stehen oder mussten Schuhe binden. Na ja, die sind ja noch jung und müssen das erst noch lernen. 😉 Wenigstens war immer was los. Es gab auch wenig Streckenabschnitte ohne Zuschauer.

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Mein Ziel war mit einer Pace unter 05:00 min/km zu laufen und dann zu schauen, was noch geht. Das ging gut und die ersten 12 km sogar noch schneller. Dann war Zeit für Zuckernachschub, denn ich merkte, dass ich tagsüber zu wenig gegessen hatte. Ich nahm mein erstes Gel, ein mir bisher unbekanntes und es half nichts. Bei km15 wollte ich es dann mit einem anderen Gel probieren. Das war aber leider abgelaufen und somit schon kristallisiert und unmöglich ohne Flüssigkeit runterzukriegen. Von da ab konnte ich die Geschwindigkeit nicht mehr halten, wurde langsamer und hatte ein bisschen Probleme im rechten Oberschenkel. Für den Schlusssprint konnte ich aber nochmal alle Kräfte mobilisieren, damit ich nicht mehr überholt werde und unter 01:45 Std. anzukommen. Dies schaffte ich auch.

Mit einer Zeit von 01:44:26 Std. konnte ich finishen!

und war mit Platz 8 in der AK und Platz 47 gesamt sehr zufrieden damit, weil es ein schöner Lauf war. Es wäre noch ein bisschen was gegangen, aber es hat auch ohne neue Bestzeit viel Spaß gemacht. Es war eine tolle Stimmung und alles super organisiert.

Im Ziel gab es das verdiente Erdinger Alkoholfrei, eine Rose für die Damen und eine Medaille mit integriertem Flaschenöffner – sehr coole Idee!

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Neue Power durch Aminosäuren

wooohooooo ich habe so viel Power auf einmal – wo kommt die nur her???

ok, ich verrate Euch mein neues Geheimnis:

Ich durfte diesen Monat die MULTI ESSENTIAL AMINO PATTERN von APOrtha Sports testen und kann schon nach dieser relativ kurzen Zeit von positiven Effekten berichten.

Bei dem Wort Nahrungsergänzung stellt es vielen erstmal die Nackenhaare auf und wenn diese dann noch mit Proteinzufuhr zu tun hat, springt einem sofort das Bild von einem aufgeblasenen, solariumgebräunten Bodybuilder vor Augen. Wenn ich dann noch zum Essen mit meinem Pillendöschen ankomme, verdrehen viele die Augen und denken sich, entweder macht sie da jetzt was Illegales oder ist gänzlich übergeschnappt.

Ich kann Euch beruhigen:

Ich werde weder Bodybuilder, noch Dopingsünder und schon gar kein freiwilliger Tablettenjunkie!

Dennoch klang der Produkttest für mich sehr interessant…

Gerade als sich vegan ernährende/r Sportler/in, die gesund leben möchte, ist es essentiell auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Bei Kohlenhydraten brauchen wir uns keine Sorgen machen, Fette (natürlich nur die „Guten“) nehmen wir Veganer i. d. R. auch genug auf, aber bei den Proteinen/Eiweiß scheitert es meistens. Vor allem dann, wenn man nicht jede Mahlzeit mit Hanfproteinpulver, veganen Proteinshakes oder Unmengen an Tofu etc. pimpen mag (Außer man isst, wie ich, einfach zu allem ein Glas Kichererbsen 😉 ).

Die AMINO PATTERN von APOrtha Sports versprechen hierzu eine optimale Proteinversorgung bei Leistungssportler/innen, weil bei diesen gänzlich auf Zusatzstoffe verzichtet wurde. Die AMINO PATTERN bestehen aus einer Kombination von acht für den Menschen lebenswichtigen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen, sondern nur über Nahrung aufnehmen kann und sind wichtig für die körpereigene Proteinsynthese, also dem Aufbau von Muskel-, Blut und Immunzellen. Der Körper kann diese essentiellen Aminosäuren aber nur in optimaler Kombination aufnehmen. Sobald eine davon fehlt, werden die restlichen Aminosäuren unverbraucht ausgeschieden. Die kombinierten Aminosäuren können hingegen im Dünndarm innerhalb von Minuten aufgespalten werden und hinterlassen keine Verdauungsendprodukte.

AMINO PATTERN werden durch Biofermentation gewonnen und sind frei von Allergenen, Gluten, Laktose, Soja, Farb- und Konservierungsstoffen und sind somit vegan.

Diese Bioreinheit hat mich zu dem Test überzeugt und ich kann Folgendes berichten:

Ich nehme die AMINO PATTERN seit gut einem Monat. In der Basisversorgung folge ich der Empfehlung und nehme 3×3 Tabletten jeweils zum Essen ein. Damit soll bewirkt werden, dass der Körper das Nahrungsprotein besser verwerten kann.

Was hat sich verändert?

Ich habe zum Einen nach dem Essen das Gefühl, gesättigt zu sein. Also nicht nur ein voller Magen sondern auch gesättigt mit dem, was mein Körper aus der Nahrung braucht. Zum Anderen spüre ich, dass ich kaum mehr Muskelkater oder müde Muskeln nach dem Sport habe. Somit regeneriere ich deutlich schneller!

Eine weitere Einnahmeform ist, ca. 30 – 45 Minuten vor der jeweiligen Trainingseinheit die Tagesration AMINO PATTERN einzunehmen. Ich habe das bisher beim Laufen probiert und auch hier einen deutlichen Effekt bemerkt. Gerade bei harten Intervallen kam ich bisher an einen Punkt, an dem die Beine einfach nicht mehr wollten. Dieser Punkt hat sich deutlich nach hinten verschoben und ich kann die Intervalle voll zu Ende laufen. Das hat natürlich einen sehr positiven Trainingseffekt.

Ich höre schon die erregten Stimmen:

Aber das hört sich ja an wie Doping!!!

Beruhigt Euch… Das Produkt ist in Deutschland in zertifizierten Produktionsstätten hergestellt und garantiert frei von dopingrelevanten Stoffen.

Ich bin auf alle Fälle positiv überrascht und überzeugt von dem Produkt und werde es weiter in mein Sporternährungskonzept einbauen.

Für alle, die jetzt neugierig geworden sind und dieses oder ein ähnliches Produkt der APORTHA Sports ausprobieren möchten, habe ich hier einen Rabatt von 10% für Euch. Dazu einfach den Gutscheincode: 29DHMF bei der Bestellung angeben.

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http://www.APOrtha-Sports.eu

SattelFest München

Dieses Wochenende (22.-23.04.17) war wieder das SattelFest in München. Dabei trifft sich einfach alles aus der Bike-Szene. Vom Up-hill-Contest über Crossrace bis hin zur Showarena mit Dirtbikes, BMX etc. war alles vertreten. Neben des Shows und Veranstaltungen waren natürlich auch viele Aussteller am Start. Hier konnte man sich die neuesten Trends ins Sachen Räder und Zubehör ansehen und testen, was das Herz begehrt. Und das Radsportherz ist bekanntlich sehr groß.

Da muss ich natürlich dabei sein!

und so habe ich mich heute dahin aufgemacht – natürlich mit dem Bike. Im Voraus hatte ich mich schon für einen Mtb-Fahrtechnikkurs angemeldet. Sowas schadet nie und kann man immer mal machen – frau natürlich auch 😉

Bis dieser startete, hatte ich jedoch noch genügend Zeit, mich bei den Ausstellern umzusehen. Klar waren alles großen Namen der Radhersteller dabei, aber auch ein paar andere interessante Firmen. Hier meine kleine Auswahl:

Als erste bin ich bei Selle SMP, einem Sattelhersteller, hängen geblieben. Sie werben mit Sätteln, die eine patentierte Form haben und Sitzbeschwerden komplett vermeiden. Zwar habe ich weniger Probleme, einen passenden Sattel zu finden, dennoch hört sich deren Konzept sehr interessant an. Ich bin auch gleich zu einer Testaktion eingeladen worden. Deshalb möchte ich jetzt noch gar nicht so viel verraten, sondern Euch ausführlich über den Test berichten.


Daraufhin war ich auch an meiner nächsten Station gleich weiter im Thema. Das Radlabor bot eine kostenlose Körpervermessung und Berechnung der Sitzposition an. Da hab ich mich doch gleich mal vermessen lassen und eine schöne Auswertung mit nach Hause bekommen. Das ersetzt zwar kein richtiges Bike-Fitting, aber fürs Erste ist das ne gute Sache.

Dann kam mein Verhängnis!

Als alte Schnäppchenjägerin habe ich immer ein Auge für gute Angebote. 😉 Als ich an dem Stand von Ekoi vorbei und da fiel mir sofort ein schwarz-roter Helm ins Auge, der super zu meinem neuen Rennrad passen würde. Anprobiert und er passte perfekt. Das Gewicht ist der Wahnsinn mit fast 200g spürt man ihn quasi nicht. Ich war begeistert und der Helm war meiner.


Dann startete um 14:00 Uhr der Fahrtechnikkurs. Wir hatten als Dreier-Gruppe zwei Bike-Guides für uns allein – absoluter Luxus! Nach ein paar Brems- und Geschicklichkeitsübungen, die wir schnell raus hatten, ging es ab ins Gelände: Anfahren am Berg, Downhill-Passagen, Trails mit Wurzeln und Treppchen – wir haben nach professioneller Anleitung alles gemeistert. Es hat echt sauviel Spaß gemacht. Die Guides waren supernett und ebenso begeistert von unserer Leistung. Leider war der Nachmittag so schnell vorbei… Ich hätte einfach noch ewig weitermachen können.

So langsam war es dann auch Zeit für den Heimweg. Den habe ich dann über ein paar Trails an der Isar entlang erweitert, um gleich mal umzusetzen, was ich heute gelernt habe.

Es war ein toller Tag auf einem echt sehr interessanten aber entspannten Fest, der mein Radlerherz hat höher schlagen lassen. Für nächstes Jahr ist das Event auf alle Fälle wieder fest eingeplant!

Trainingstagebuch #2

Und schon wieder ist eine aufregende Trainingswoche vergangen. Es gab wieder einiges an Training und leider nicht so tolles Wetter, um Euch mit schönen Bildern zu erfreuen.

Was stand an diese Woche?

Montag

Da ich am letzten Woche ordentlich Radkilometer in den Beinen hatte, hat mein freier Montag mit einem lockeren Lauf nach dem Frühstück begonnen. Abends ging es dann noch zum Schwimmtraining. Hier in München haben die Bäder zum Glück bis 23:00 Uhr offen, sodass man schön noch gegen 21/21:30 Uhr eine Einheit absolvieren kann. Ich hatte dabei so Spaß an den Schwimmsprints – fast unglaublich. Das Beste war dann, als ich einarmig einen Schwimmer vor mir auf der Bahn überholte – nicht, weil ich mich freue, dass andere langsamer schwimmen als ich, sondern weil ich so krasse Fortschritte beim Schwimmen gemacht habe.

Dienstag

Heute wäre eine Radausfahrt auf dem Plan gestanden, aber das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung. Generell gilt ja:

es gibt keine schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Jedoch ist es bei Dauerregen einfach zu gefährlich mit den dünnen Reifen. Als Alternative bleibt zum Glück ja noch die Rolle, wo man sich mit dem ein oder anderen YouTube-Video die Zeit vertreiben kann.

Und abends gab es noch ein besonderes Highlight aber dazu später mehr.

Mittwoch

Der erste Ruhetag der Woche.

Seit heute bin ich wieder täglich am Stabilität trainieren – jeden Morgen. Indem ich es in den Alltag integriere, habe ich keine Ausreden mehr dagegen. In Kürze folgt ein Blogbeitrag, wie so ein Stabitraining am besten aussieht.

Donnerstag

Vor der Arbeit stand ein langer Lauf an. Da ich früh los lief, fiel das Frühstück dementsprechend spärlich aus. Anschließend folgte ein langer aber schöner Lauf bei kühler Morgenluft über mehr als 21 km. Mein erster Halbmarathon des Jahres, wenn auch nur im Training.

Freitag

Freitag folgte der zweite Ruhetag der Woche.

Samstag & Sonntag

Das Wochenende war ich arbeitstechnisch sehr eingespannt, weshalb mir insgesamt wenig Zeit blieb. Das Wichtige war gerade diese wenige Zeit, dann zu nutzen. Statt einer Radausfahrt gab es deshalb wieder ein kurzes knackiges Intervalltraining auf der Rolle. Zudem stand noch eine Schwimmeinheit auf dem Plan.

 

Highlight der Woche:

Ich habe ein neues RENNRAD und ich bin so verliebt.

Es ist wunderschön geworden und ich freue mich schon so sehr auf die erste Ausfahrt damit! Natürlich gibts bald viele tolle Bilder damit.

Eure Mimi

 

Trainingstagebuch #1

Ab sofort möchte ich Euch an mehr an meinem Training teilhaben lassen, deshalb wird es jetzt immer nach jeder Trainingswoche einen Bericht von mir über mein Training geben.

und ich starte heute mit dem ersten Bericht:

Kurzes Update zur Übersicht: 

Mein Hauptwettkampf ist die Mitteldistanz bei der Challenge Walchsee am 3. Sept. 2017. Darauf ist mein wöchentliches Training ausgerichtet. Natürlich kommt vorher noch der ein oder andere Vorbereitungswettkampf dazu. Welche genau könnt ihr in meinem Blogpost zur Saisonplanung 2017 nachlesen.

Die Woche fing gut an…NICHT.

Sie sollte mit Schwimmtraining starten, aber das ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Genauso wie mein Handy in die Bustoilette.

Läuft bei mir…AUCH NICHT.

Okay, Handy desinfiziert und gerettet, Schwimmtraining nicht. Man kann halt nicht alles haben.

Dienstag war dann früh um sieben Uhr ein Nüchternlauf auf dem Plan. Ich als Nachteule hasse diese frühen Einheiten und muss einfach im Halbschlaf loslaufen, bevor mein Körper checkt, dass er Sport macht. That´s the plan! Dafür wurde ich mit einem Sonnenaufgang belohnt. Nach einem ausgiebigen Frühstück und Nickerchen gab es noch ne fast 3-stündige Radausfahrt. Ich liebe Radfahren!

Mittwoch war wohlverdienter Ruhetag.

Donnerstag endlich wieder Schwimmtraining. Schwimmen tue ich auch lieber spätabends als morgens – wen wundert´s?

Da mein Wochenende schon am Freitagmorgen begann und das Wetter nur Gutes versprach, bin ich Freitag und Samstag aufs Rad, natürlich Triathlonrad, gestiegen und hab meine neue Hood einmal mit 90km und dann zusammen mit meinen Mitbewohnern noch mal mit 75km erkundet.

Zum Abschluss der Woche der Woche stand noch ein langer Lauf an. Der lief trotz lädiertem Knie ganz gut. Damit war das Wochenpensum geschafft! Yeah!

Highlight der Woche:

Premiere für diese Saison: Der erste Radsturz. Es passiert einfach jedes Jahr, dass ich einmal nicht aus den Klickpedalen komme und umfalle… Einfach ein hoffnungsloser Fall, der zum Glück nur mit Schürfwunden büßen muss. Nicht schlimm, aber mega peinlich!

 

Freue mich auf die neue Woche und hoffe, Ihr habt Spaß an den Berichten.

Eure Mimi